Istanbul (dpa) - Sechs Wochen nach dem Terrorangriff auf das US-Konsulat im libyschen Bengasi ist ein Verdächtiger in Ägypten aufgespürt und bei einem Feuergefecht getötet worden.

Wie ägyptische Medien berichteten, hatte sich der mutmaßliche Attentäter am Vorabend im Nordosten Kairos eine stundenlange Schießerei mit den Sicherheitskräften geliefert, die ihn gestellt hatten. Dann habe er eine Granate auf die Polizisten werfen wollen, die jedoch zurückprallte. In der Wohnung des Mannes seien Bomben, Panzerfäuste, Sturmgewehre sowie eine große Menge an Munition entdeckt worden.

Bei dem Übergriff auf die US-Vertretung in Bengasi waren im September der Botschafter Chris Stevens und drei weitere US-Bürger ums Leben gekommen.