Frankfurt (AFP) Der neue Präsident des Arbeitgeberverbands Gesamtmetall, Rainer Dulger, lehnt das von der Koalition geplante Betreuungsgeld ab. "Wesentlich sinnvoller wäre es, das Geld in Kindertagesstätten zu investieren, die berufstätigen Müttern ein flächendeckendes Angebot von 6 bis 20 Uhr bieten", sagte Dulger der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Donnerstagsausgabe). Auch mögliche Betreuungszeiten für Großeltern hält er für nicht sinnvoll. Die Industrie werde überfordert, wenn im Extremfall nach Geburt eines Kindes Mutter, Vater und Großeltern Anspruch auf Erziehungszeiten hätten.