Paris (AFP) Weil er zu Gewalt und Antisemitismus aufgerufen haben soll, ist ein seit Jahrzehnten in Frankreich lebender Imam nach Tunesien ausgewiesen worden. Der 77-jährige Imam Mohammed Hammami habe "den gewaltsamen Dschihad hochgehalten, antisemitische Äußerungen getätigt und Gewalt" gegen Frauen gerechtfertigt, erklärte der sozialistische Innenminister Manuel Valls am Mittwoch. Hammami leitete eine Moschee im elften Pariser Bezirk. Bereits Valls' konservativer Vorgänger Claude Guéant hatte eine Ausweisung des Predigers in sein Heimatland Tunesien angestrebt.