Lausanne (SID) - Der frühere FIFA-Vizepräsident Mohamed Bin Hammam hat vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS in Lausanne eine Niederlage erlitten. Wie der CAS mitteilte, wurde der Einspruch des Katarers gegen seine durch den Fußball-Weltverband verhängte provisorische Sperre abgelehnt. In der vergangenen Woche hatte die FIFA die ursprünglich auf 90 Tage angelegte Sperre um weitere 45 Tage verlängert.

Bevor der Weltverband den 63-Jährigen im Juli vorläufig jegliche Tätigkeiten im nationalen und internationalen Fußball untersagte, hatte der CAS die zuvor von der FIFA ausgesprochene lebenslange Sperre aufgrund ungenügender Beweise aufgehoben. Bin Hammam soll zusammen mit dem mittlerweile zurückgetretenen Jack Warner (Trinidad/Tobago) bei einem Treffen der karibischen Fußball-Union CFU im Mai 2011 Stimmen für seine FIFA-Präsidentschaftskandidatur gekauft haben. Der Ex-Chef der asiatischen Konföderation AFC bestreitet die Vorwürfe.