Berlin (dpa) - Der VfB Stuttgart hat sich in der 2. Runde des DFB-Pokals keine Blöße gegeben und souverän das Achtelfinale erreicht. Die Schwaben besiegten den Zweitligisten FC St. Pauli locker mit 3:0 (3:0).

Deutlich mehr Mühe hatte Bayer Leverkusen, das im Spiel beim Drittligisten Arminia Bielefeld beim Stande von 2:2 (1:1) in die Verlängerung musste.

Für Favoritenstürze sorgten die Drittligisten Kickers Offenbach und Karlsruher SC: Die Kickers qualifizierten sich mit einem 2:0 (0:0) gegen den klassenhöheren 1. FC Union Berlin für das am 18./19. Dezember ausgetragene Achtelfinale. Der KSC triumphierte durch das späte Tor von Dennis Kempe (88. Minute) mit 1:0 (0:0) über Zweitliga-Schlusslicht MSV Duisburg. Kurz zuvor hatte MSV-Kapitän Goran Sukalo wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte gesehen. Danach musste Duisburgs Schlussmann Felix Wiedwald mit Rot vom Feld.

Der VfB ließ gegen biedere St. Paulianer nichts anbrennen. Mit einem Doppelschlag innerhalb von 120 Sekunden stellten Ibrahima Traore (20.) und Vedad Ibisevic (22.), der sein elftes Pflichtspieltor für die Stuttgarter in dieser Spielzeit erzielte, frühzeitig die Weichen auf Sieg. Spätestens nach dem 3:0 durch Tamas Hajnal (41.) war der Widerstand der Hanseaten gebrochen, die in der Zweiten Liga zuletzt zweimal nicht verloren hatten.

Auf dem Bieberer Berg waren Mathias Fetsch und Stefan Vogler mit ihren Toren in der 74. und 85. Minute die Matchwinner für Offenbach.