Berlin/Frankfurt (dpa) - Die Steuerschätzer geben heute ihre neue Einnahmeprognose für die Staatskassen bekannt. Es wird erwartet, dass Bund, Länder und Kommunen zumindest in diesem Jahr mit weiteren Mehreinnahmen gegenüber der letzten Steuerschätzung vom Mai rechnen können.

Für die Folgejahre bis 2016 dagegen wird kein größeres Zusatzplus zu den bisherigen Plänen mehr erwartet. Teils dürfte die bisherige Einnahmeprognose sogar nach unten korrigiert werden. Für 2017 wird erstmals das Steueraufkommen geschätzt.

Neue größere haushaltspolitische Spielräume ergeben sich nach den bisher durchgesickerten Zahlen allerdings kaum. Die Zahlen der Steuerschätzer dürften dennoch die Debatte innerhalb der Koalition über das Tempo der Sanierung des Bundeshaushalts anheizen. Dies wird auch Thema beim nächsten Treffen der Koalitionsspitzen sein.