Berlin (dpa) - Rund 250 Fanvertreter aus ganz Deutschland haben in Berlin ihre Debatte über neue Sicherheitskonzepte im Fußball aufgenommen.

Hintergrund des Treffens, das vom Zweitligisten 1. FC Union Berlin organisiert wurde, war das von der Deutschen Fußball Liga (DFL) und dem Deutschem Fußball-Bund (DFB) ausgearbeitete Strategiepapier «Sicheres Stadionerlebnis». Mit den darin aufgeführten Maßnahmen und Sanktionen soll die Gewalt in und um die Fußballstadien eingedämmt werden.

Viele Fußballfans monieren, dass das Konzept ohne sie entwickelt wurde und es teilweise nicht akzeptabel sei. Am 12. Dezember will die DFL auf ihrer Vollversammlung über einen strengeren Maßnahmenkatalog abstimmen lassen. Beim Fangipfel in Berlin wollen die Fans eine gemeinsame Position zum Strategiepapier erarbeiten.

Mitglieder der kommunalen Fanprojekte sowie Vertreter der 56 Profivereine in Deutschland waren der Einladung gefolgt. Die DFL schickte unter anderen ihren designierten Geschäftsführer Andreas Rettig und den Fanbeauftragten Thomas Schneider. Der DFB war durch seinen Sicherheitsbeauftragten Hendrik Große Lefert und den Fanbeauftragten Gerald von Gorrissen vertreten.