Karlsruhe (AFP) Das Bundesverfassungsgericht hat am Mittwochvormittag mit der mündlichen Verhandlung über die Zulässigkeit und die Grenzen von Absprachen in Strafprozessen begonnen. Diese sogenannten Deals ermöglichen kürzere Verfahren und mildere Strafen im Gegenzug zu Geständnissen. Grundlage ist eine gesetzliche Regelung von 2009. Sie verpflichtet die Gerichte unter anderem, die Absprachen zu protokollieren. Zudem dürfen sie nur die Strafhöhe betreffen.