München (AFP) Internetanbieter, die ihren Nutzern verschweigen, dass sie nicht eigene, sondern fremde Leistungen verkaufen, müssen mehr Umsatzsteuer bezahlen. Das entschied der Bundesfinanzhof (BFH) mit einem am Mittwoch in München veröffentlichten Urteil im Streit um Pornobilder. Umsatzsteuerpflichtig ist danach in solchen Fällen die gesamte vom Nutzer gezahlte Vergütung, auch wenn der Anbieter davon letztlich nur einen Teil bekommt. (Az.: XI R 16/10)