Berlin (dpa) - Die Wirtschaftsweisen lehnen den Vorstoß von Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) für einen starken EU-Währungskommissar mit weitreichenden Kompetenzen als illusorisch ab.

Dies erfordere glaubwürdige Durchgriffsrechte. «Diese stehen nicht zur Verfügung», heißt es in dem am Mittwoch in Berlin vorgelegten Jahresgutachten des Sachverständigenrates. Es sei zudem in hohem Maße unwahrscheinlich, dass sie verbindlich verankert werden könnten. Die Regierungsberater sprechen sich für eine stabilere Architektur der Währungsunion aus. Sie schlagen dazu eine Reform des Maastricht-Vertrages vor.

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Terminhinweis Wirtschaftsweise

Jahresgutachten Wirtschaftsweise 2011/2012

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