Berlin (dpa) - Das Medienhaus Axel Springer hat im dritten Quartal mit Problemen im Printbereich gekämpft. Zudem schwächte sich das Wachstum im Digitalgeschäft im Vergleich zu den ersten sechs Monaten ab.

Anders als im ersten Halbjahr reichten die Zuwächse dort nicht aus, um die Rückgänge bei Magazinen, Zeitungen und Zeitschriften auszugleichen. Springer-Chef Mathias Döpfner bestätigte aber die Prognosen für das laufende Jahr. Demnach soll der Konzernerlös im einstelligen Prozentbereich zulegen. Für das operative Ergebnis wird weiterhin ein leichter Anstieg gegenüber dem Vorjahreswert erwartet.

Konzernweit seien die Erlöse um knapp ein Prozent auf 787,3 Millionen Euro gesunken, teilte das im MDax notierte Unternehmen am Mittwoch in Berlin mit. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) fiel um 4,4 Prozent auf 150,6 Millionen Euro.