Jakarta (dpa) - Das umstrittene deutsche Panzergeschäft mit Indonesien ist weiterhin offen. Die geplante Unterzeichnung einer Absichtserklärung mit dem Düsseldorfer Rüstungskonzern Rheinmetall wurde am Mittwoch in Jakarta verschoben.

Das sagte ein Beamter des Verteidigungsministeriums der Nachrichtenagentur dpa. Einige technische Details seien noch offen. Das Ministerium hoffe auf eine Unterzeichnung an diesem Samstag.

Nach Angaben aus Jakarta ist der Kauf von 100 Leopardpanzern und 50 Mardern beschlossene Sache. Rheinmetall äußert sich zu dem Geschäft nicht. Grüne, Linke und Menschenrechtler fürchten, dass die Panzer im Konflikt mit ethnischen Minderheiten eingesetzt werden könnten.

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