Washington/Berlin (dpa) - Die US-Wahl ist entschieden. Barack Obama gewinnt überzeugend eine zweite Amtszeit. Sein republikanischer Herausforderer Romney räumt nach langem Zögern die Niederlage ein. Verfolgen Sie die Entwicklungen in den USA im Live-Ticker:

(11:00) +++ Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Bundestags, Ruprecht Polenz (CDU), hat nach der Wiederwahl von US-Präsident Barack Obama an dessen Verantwortung in der internationalen Krisenpolitik appelliert. «Kein Konflikt von Gewicht kann ohne das Mitwirken der Amerikaner gelöst werden», sagte Polenz dem Deutschlandfunk. +++

(10:50) +++ «Harry’s New York Bar» in Paris bleibt ein verlässliches Orakel für den Wahlausgang in den USA. Die US-Gäste der traditionsreichen Bar votierten vorab erneut für den späteren Wahlsieger. Zwischen Theke und Zapfhahn wurden am frühen Mittwochmorgen 305 Stimmen für Amtsinhaber Barack Obama gezählt. Für Herausforderer Mitt Romney entschieden sich 182 Barbesucher mit US-Pass. Der Wahlausgang in «Harry's New York Bar» gilt als annähernd sichere Vorhersage: In der Vergangenheit lagen die US-Gäste in Paris 19 Mal per «straw-vote» mit bunten Trinkhalmen richtig. +++

(10:48) +++ Der russische Regierungschef und begeisterte Internetnutzer Dmitri Medwedew gratuliert US-Präsident Barack Obama über den Kurznachrichtendienst Twitter zur Wiederwahl: «@BarackObama Congratulations!»

(10:45) +++ Glückwünsche auch aus Saudi-Arabien: König Abdullah hat US-Präsident Barack Obama zur Wiederwahl gratuliert und die engen Beziehungen zwischen den beiden Ländern gelobt. Wie die staatliche Nachrichtenagentur SPA berichtete, sprach sich der Monarch für eine Weiterentwicklung dieser Beziehungen auf allen Ebenen aus. Den Menschen in den USA wünschte er Fortschritt und Wohlstand, dem Präsidenten Glück und Gesundheit. +++

(10:44) +++ Der US-Botschafter in Deutschland, Philip D. Murphy, hofft auf einen baldigen Besuch des wiedergewählten US-Präsidenten Barack Obama in Berlin. «Er hatte ein außergewöhnliches Erlebnis hier als Senator, und ich weiß, er will zurückkehren», sagte Murphy. Obama war 2008 in seinem ersten Präsidentschaftswahlkampf in Berlin und hielt an der Siegessäule eine Rede vor 200 000 Menschen. +++

(10:43) +++ Die australische Labor-Premierministerin Julia Gillard hat Barack Obama zum Sieg bei der US-Präsidentschaftswahl gratuliert. Beide Länder seien durch gemeinsame Kultur und Werte verbunden und hätten die gleichen Ansichten zur Friedens- und Sicherheitspolitik. «Wir arbeiten seit langem mit den USA zusammen, um die globalen Herausforderungen zu meistern», teilte Gillard mit. «Ich freue mich auf eine Fortsetzung dieser Zusammenarbeit mit Präsident Obama.» +++

(10:42) +++ Nach der Wiederwahl von US-Präsident Barack Obama rufen US-Firmen in Deutschland Europa und die USA zum Schulterschluss bei der Bewältigung der Krise auf. Deren wirtschaftliche Zusammenarbeit sei der zentrale Schlüssel für Wachstum und globale Wettbewerbsfähigkeit, erklärte die Amerikanische Handelskammer in Deutschland (AmCham Germany/Frankfurt). +++

(10:40) +++ Der türkische Staatspräsident Abdullah Gül hat US-Präsident Barack Obama zur Wiederwahl gratuliert und die enge Zusammenarbeit mit Washington bekräftigt. Ankara sei entschlossen, die «Modellpartnerschaft» mit den USA fortzusetzen, zitierten türkische Medien aus einem Brief Güls an Obama. Der US-Präsident hatte bei einem Besuch in Ankara 2009 erklärt, die Zusammenarbeit seines Landes mit der Türkei sei ein Modell für Kooperation und Dialog mit der islamischen Welt. +++

(10:32) +++ Nach der Wiederwahl steht US-Präsident Barack Obama nach Einschätzung von Ökonomen vor schwierigen wirtschaftspolitischen Entscheidungen. Vor allem mit Blick auf den Staatshaushalt seien die Herausforderung groß, sind sich Bankenvolkswirte einig. Obama kann zwar weiter regieren, er muss aber nach wie vor mit unterschiedlichen Mehrheiten im Kongress auskommen. Die Entscheidungsfindung dürfte wie bereits in den vergangenen beiden Jahren sehr kompliziert bleiben. +++

(10:27) +++ Kremlchef Wladimir Putin hat die Wiederwahl von US-Präsident Barack Obama begrüßt. Der Kreml habe die Nachricht «sehr positiv» aufgenommen, sagte Putins Sprecher Dmitri Peskow in Moskau. «Wir hoffen, dass sich sowohl die bilaterale Zusammenarbeit als auch das gemeinsame Wirken auf internationaler Ebene entwickeln und zu mehr Stabilität beitragen», sagte Peskow der Agentur Interfax. +++

(10:21) +++ Gratulationswünsche auch aus China: Die Führung in Peking hat dem alten und neuen US-Präsidenten Barack Obama zu seinem Wahlsieg gratuliert. Chinas Staats- und Parteichef Hu Jintao schrieb in einer Botschaft, die Beziehungen zwischen China und den USA hätten in Obamas Amtszeit «positive Fortschritte» gemacht. Auch Vizepräsident Xi Jinping, der auf dem am Donnerstag in Peking beginnenden Parteitag als neuer Parteichef das Ruder übernehmen soll, schickte seinem Amtskollegen Joe Biden eine Botschaft mit Glückwünschen, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. +++

(10:19) +++ Frankreichs Präsident François Hollande hat die Wiederwahl von Obama als «wichtigen Moment nicht nur für die USA, sondern für die ganze Welt» bezeichnet. Die Wahl sei «eine klare Entscheidung für ein offenes, solidarisches, voll und ganz international engagiertes Amerika», schrieb Hollande nach Angaben des Élyséepalastes in Paris an Obama. +++

(09:59) +++ Bei den Wahlen in den USA haben die Republikaner im östlichen Küstenstaat North Carolina den Gouverneursposten gewonnen. Der Republikaner Pat McCrory löste die Demokratin Beverly Perdue ab, die nicht erneut zur Wahl angetreten war. Zum ersten Mal seit über 20 Jahren leitet damit ein Republikaner in North Carolina die Staatsgeschicke. In den Staaten Washington und Montana, wo bisher Demokraten die Gouverneure stellten, war der Wahlausgang laut US-Sender CNN in der Nacht zum Mittwoch zunächst noch ungewiss. +++

(09:57) +++ Blick auf die Börse: Der deutsche Aktienmarkt ist nach der Wiederwahl von US-Präsident Barack Obama mit Gewinnen in den Tag gestartet. In der ersten Handelsstunde stieg der Dax um 0,50 Prozent auf 7415 Punkte. Der MDax rückte um 0,19 Prozent auf 11 678 Punkte vor und der TecDax legte um 0,96 Prozent auf 821 Punkte zu. Die Entscheidung pro Obama und damit auch für den Notenbankchef Ben Bernanke und seine ultra-expansive Geldpolitik werde von den Börsen positiv aufgenommen, sagten Händler. +++

(09:37) +++ Glückwünsche auch von den Sozialdemokraten: Der Vorsitzende der Deutsch-Amerikanischen Parlamentariergruppe im Bundestag, Hans-Ulrich Klose (SPD), hat die Wiederwahl Barack Obamas begrüßt. Es sei ein schöner Morgen, auch wenn sich die Entscheidung etwas hingezogen habe, sagte im «Deutschlandfunk». +++

(09:33) +++ Auch der Grünen-Vorsitzende Cem Özdemir reiht sich unter die Gratulanten: «Wir haben einen Partner in den USA, der die gleiche Sprache spricht wie wir», sagte Özdemir im ARD-«Morgenmagazin». Die Wiederwahl sei eine gute Nachricht, weil Obama in den Fragen zur Gesundheitsversicherung, dem Klimaschutz und der Außenpolitik «europäisch» sei. +++

(09:17) +++ Der US-Botschafter in Deutschland, Philip Murphy, hat die Wiederwahl von Präsident Barack Obama als gutes Zeichen für Deutschland und Europa gewertet. Seiner Meinung nach sei Obama in den vergangenen vier Jahren aus außenpolitischer Perspektive sehr stark gewesen, sagte Murphy im ARD-«Morgenmagazin». Obama habe sich im transatlantischen Bündnis wieder stärker engagiert, insbesondere auch im Verhältnis mit Deutschland. Auch die persönliche Beziehung zwischen dem US-Präsidenten und Bundeskanzlerin Angela Merkel sei «sehr stark», meinte Murphy. +++

(09:16) +++ Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat nach der Wiederwahl von US-Präsident Barack Obama auf die Bedeutung der Sicherheit Israels hingewiesen. «Die strategische Allianz zwischen Israel und den Vereinigten Staaten ist stärker denn je. Ich werde die Zusammenarbeit mit Präsident Obama fortsetzen, um das grundlegende Bedürfnis der israelischen Bürger nach Sicherheit zu gewährleisten», hieß es in einer schriftlichen Mitteilung von Netanjahus Büro. +++

(09:15) +++ Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat US-Präsident Barack Obama zur Wiederwahl gratuliert und ihn zu einem Besuch in Deutschland eingeladen. Sie freue sich auf die Fortsetzung der engen und freundschaftlichen Zusammenarbeit, schrieb Merkel. Als gemeinsame Aufgaben hob sie besonders die Bewältigung der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise, das Engagement in Afghanistan und die Herausforderung durch das iranische Nuklearprogramm hervor. «Es wäre mir eine Freude, Sie bald wieder als meinen Gast in Deutschland begrüßen zu können», schrieb Merkel nach Angaben des Bundespresseamtes weiter. +++

(09:14) +++ Der britische Premierminister David Cameron hat Barack Obama zu seiner Wiederwahl als US-Präsident gratuliert. «Ich glaube, er ist ein sehr erfolgreicher US-Präsident. Ich habe in den letzten vier Jahren gern mit ihm zusammengearbeitet», sagte Cameron während einer Nahost-Reise. «Und ich freue mich, auch die kommenden vier Jahre mit ihm zu arbeiten. Es gibt viel, was wir tun müssen: Die weltweite Wirtschaft ankurbeln, und ich möchte ein Handelsabkommen zwischen der EU und den USA sehen.» +++

(09:02) +++ Die Wähler in den US-Staaten Maryland und Maine haben sich für die Einführung der Homo-Ehe ausgesprochen. In den Bundesstaaten Colorado und Washington stimmten die Wähler der Legalisierung von Marihuana zu Neben den US-Präsidentschaftswahlen standen in 38 Staaten über 170 Volksentscheide an. Nach ersten Hochrechnungen lehnten die Wähler in Kalifornien die Abschaffung der Todesstrafe in dem Westküstenstaat ab. +++

(09:00) +++ Enttäuschung für die Kinder: «Ich bin so stolz auf Euch. Aber ich sage Euch jetzt: Ein Hund ist wohl genug.» Obama spielte darauf an, dass er seinen Töchtern Sasha und Malia nach seiner ersten Wahl 2008 einen Hund geschenkt hatte. Der Portugiesische Wasserhund mit Namen «Bo» lebt seitdem mit im Weißen Haus. Mit dem Kürzel «Bo» zeichnet Obama auch seine Beiträge beim Kurznachrichtendienst Twitter. +++

(08:47) +++ US-Präsident Barack Obama hat bei seiner Wiederwahl zwar die urbanen Wählergruppen ansprechen können, war außerhalb der Städte aber ohne Chance. Nach einer Untersuchung des Senders CNN votierten in ländlichen Gebieten nur 39 Prozent für Obama, aber 59 Prozent für seinen Herausforderer Mitt Romney. In den Vorstädten war das Verhältnis deutlich ausgeglichener, aber mit 48 zu 50 immer noch zu Ungunsten Obamas. +++

(08:45) +++ Die Chinesen hätten auch Barack Obama gewählt. Der alte und neue Präsident der USA war nicht nur der Favorit des Milliardenvolkes, sondern auch der chinesischen Führung. In Umfragen war Obama eindeutig populärer als Romney. Vor dem Parteitag der Kommunisten, der am Donnerstag in Peking beginnt und einen Generationswechsel in der Parteispitze einleitet, wünschen sich nicht wenige Chinesen, ihre künftigen Führer auch einmal selbst wählen zu können. +++

(08:36) +++ Der wiedergewählte US-Präsident Barack Obama wird die Zahl von 365 Wahlmännerstimmen aus dem Jahr seiner ersten Wahl 2008 nicht mehr erreichen können. Obama lag bei 303 Wählerstimmen, wie US-Fernsehsender berichteten. Es fehlte nur noch der Staat Florida mit 29 Stimmen, wo weiter ausgezählt wurde. Dort lag Obama mit äußerst knappem Vorsprung leicht vorn. Damit könnte Obama auf maximal 332 Wahlmännerstimmen kommen. +++

(08:28) +++ Bundespräsident Joachim Gauck hat dem wiedergewählten US-Präsidenten Barack Obama viel Glück für seine zweite Amtszeit gewünscht. «Zu Ihrer Wiederwahl zum Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika gratuliere ich Ihnen, auch im Namen meiner Landsleute, sehr herzlich.» +++

(08:25) +++ Die Börse in Tokio hat uneinheitlich tendiert. Die Wiederwahl von US-Präsident Barack Obama hatte nur wenig Einfluss auf den Handel. Der Nikkei-Index für 225 führende Werte notierte zum Handelsschluss ein Minus von 2,26 Punkten oder 0,03 Prozent auf 8 972,89 Zähler. Der breit gefasste Topix legte dagegen leicht zu um 0,83 Punkte oder 0,11 Prozent auf 745,71 Punkte. Die Wiederwahl Obamas sei bereits eingepreist gewesen, so die Händler. +++

(08:15) +++ Ein Obama-Anhänger am New Yorker Times Square, wo Hunderte Menschen die Präsidentschaftswahl auf großen Videoleinwänden verfolgten: «Das ist eine Erleichterung, eine große Erleichterung. Es ist wunderbar, es ist fantastisch, es ist großartig. Es ist alles, was ich mir erhofft habe. Ich hätte nicht gedacht, dass wir es schon so früh erfahren, ich dachte, es wäre enger.» +++

(08:06) +++ In seiner Rede beschwor Obama die Einheit der Amerikaner: «Egal, woran Du glaubst, wo Du herkommst, ob Du weiß oder schwarz bist, Latino oder Indianer, schwul oder hetero: Du kannst es hier schaffen.» Auch die politischen Ausrichtung sei zweitrangig: «Wir sind keine blauen (demokratischen) und roten (republikanischen) Staaten, wir sind die Vereinigten Staaten von Amerika. Danke Amerika, Gott schütze die Vereinigten Staaten.» +++

(08:04) +++ Obama wird überschüttet mit Glückwünschen: Auch Belgiens Premierminister Elio Di Rupo hat herzlich zum erneuten Einzug ins Weiße Haus gratuliert. «Seine Wiederwahl ist ein ermutigendes Signal für die Zukunft der Vereinigten Staaten, der ganzen Welt und also auch für die unsere », schrieb der sozialistische Politiker. +++

(08:01) +++ US-Präsident Barack Obama zum Abschluss seiner Rede: «Wir leben in dem großartigsten Land der Welt.» +++

(08:00) +++ «Keiner, der für dieses Land kämpft, soll jemals um einen Arbeitsplatz kämpfen müssen», versprach Obama vor seinen Anhängern. Aber auch der politische Alltag sei manchmal ein Kampf. «Demokratie in einem Land mit über 300 Millionen Menschen kann laut und chaotisch sein.» +++

(07:58) +++ Der wiedergewählte US-Präsident hob die Erfolge seiner ersten Amtszeit hervor. «Unsere Wirtschaft hat sich erholt. Das Jahrzehnt des Krieges ist vorbei.». +++

(07:57) +++ Obama bei seiner Siegesrede in Chicago: «Ob ich Eure Stimme verdient habe oder nicht, ich habe Euch zugehört. Ich habe von Euch gelernt. Und Ihr habt mich zu einem besseren Präsidenten gemacht.» +++

(07:52) +++ Die Spitzen der Europäischen Union haben Obama zu seiner Wiederwahl gratuliert. EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso und Ratschef Herman Van Rompuy bezeichneten die USA gemeinsam als «strategischen Schlüsselpartner». Sie hoffen auf eine noch engere Zusammenarbeit, insbesondere in der Sicherheits- und Wirtschaftspolitik, hieß es in der Erklärung. Barroso und Van Rompuy kündigten an, den wiedergewählten US-Präsidenten rasch treffen zu wollen. +++

(07:53) +++ Obama dankte seinen Unterstützern, die ihm im Wahlkampf begleitet haben. «Ihr seid das beste Kampagnenteam, das es je gegeben hat. Das Beste!. «Ihr seid eine Familie. Ihr tragt die Erinnerung mit Euch an die Geschichte, die wir zusammen gemacht haben.» Ohne diese Unterstützer wäre der Erfolg nicht möglich gewesen: «Ihr seid es gewesen, die mich emporgehoben haben.» +++

(07:51) +++ Obama kündigte an, mit seinem gescheiterten Herausforderer Romney sprechen zu wollen, um sich mit ihm über Wege auszutauschen, wie man das Land weiter voranbringen könne. Mit einer Liebeserklärung wandte sich der wiedergewählte Präsident an seine Ehefrau: «Michelle, ich habe Dich niemals mehr geliebt», sagte er vor seinen jubelnden Anhängern. Auch seine Töchter Sasha und Malia hob Obama hervor: Sie seien junge, intelligente und wunderschöne junge Frauen. +++

(07:45) +++ Die Ölpreise haben sich nahezu unbeeindruckt von der Wiederwahl des US-Präsidenten Barack Obama gezeigt. Lediglich zuvor erlittene Verluste konnten etwas eingedämmt werden. Ein Barrel (159 Liter) der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Dezember-Lieferung kostete am frühen Morgen 88,37 US-Dollar. +++

(07:43) +++ Der wiedergewählte US-Präsident Barack Obama hat sich von seinen Anhängern feiern lassen. «Ich möchte jedem US-Bürger danken, der an den Wahlen teilgenommen hat», sagte er in einem Konferenzzentrum seiner Heimatstadt Chicago. Er gratulierte seinem unterlegenen Kontrahenten Mitt Romney zu dem hart umkämpften Wahlkampf. +++

(07:39) +++ Der wiedergewählte US-Präsident Barack Obama hat sich von seinen Anhängern feiern lassen. Zu den Klängen von Stevie Wonder stand Obama gemeinsam mit Ehefrau Michelle und den beiden Töchtern auf der Bühne. Er genoss zunächst schweigend den Jubel. +++

(07:37) +++ Nach Auszählung von 49 der 50 US-Staaten und von Washington DC ergibt sich folgendes Zwischenergebnis der US-Präsidentschaftswahl: Barack Obama: 303 Wahlmännerstimmen, Mitt Romney: 206 Wahlmännerstimmen. Für den Wahlsieg sind mindestens 270 der 538 Wahlmännerstimmen erforderlich. Noch nicht ausgezählt ist 1 US-Staat (Florida). +++

(07:35) +++ Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen hat dem wiedergewählten US-Präsidenten Barack Obama gratuliert. Rasmussen betonte in einer Erklärung am Mittwochmorgen die für Frieden und Sicherheit wichtige «Verbindung zwischen Europa und Nordamerika». +++

(07:30) +++ Nach dem Wahlsieg von Barack Obama setzen die Palästinenser auf die Unterstützung des US-Präsidenten bei ihrem Streben nach einem eigenen Staat. «Wir hoffen, dass seine (Obamas) zweite Amtszeit eine Zeit des Friedens, der Stabilität und Demokratie sein wird, während derer die Zwei-Staaten-Lösung umgesetzt und Israel sich auf die Grenzen von 1967 zurückziehen wird», sagte der palästinensische Chefunterhändler Saeb Erekat dem Radiosender «Stimme Palästinas». ++

(07:24) +++ Wahlverlierer Romney: «Ich habe für das Amt kandidiert, weil ich besorgt um Amerika bin», sagte Romney in der Nacht zum Mittwoch. «Ich bete für den Erfolg des Präsidenten bei der Führung unserer Nation.» Die Wahl sei vorbei, «aber unsere Prinzipien haben weiter Bestand.» +++

(07:17) +++ US-Präsident Barack Obama hat bei seiner Wiederwahl bei Amerikanern asiatischer Abstammung deutlich gewonnen, dafür aber bei den jüngsten Wählern klar verloren. Nach einer von der «Washington Post» veröffentlichten Wählerbefragung stimmten am Dienstag 74 Prozent der Wähler mit asiatischen Wurzeln für Obama. +++

(07:17) +++ SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier hat nach der Wiederwahl von US-Präsident Barack Obama Europa aufgefordert, mehr für die transatlantischen Beziehungen zu tun. «Wir haben ein Interesse daran, dass die Europäer wichtig bleiben, deshalb müssen wir auch mehr investieren in diese Zusammenarbeit über den Atlantik hinweg», sagte Steinmeier im «Morgenmagazin» der ARD. +++

(07:06) +++ Auch in den Sozialen Netzwerken Facebook und Google+ ist die US-Präsidentenwahl ein großes Thema gewesen. Auf den Seiten der Kandidaten Barack Obama und Mitt Romney griffen mehrere Millionen Nutzer zu. Obama veröffentlichte auf Facebook ein Foto, das ihn in inniger Umarmung mit seiner Frau Michelle zeigt. Er schrieb «Vier weitere Jahre» und bekam innerhalb von zehn Minuten fast eine halbe Million «Gefällt mir»-Klicks. +++

(07:02) +++ Der gescheiterte republikanische Präsidentschaftskandidat Mitt Romney über seine Ehefrau Ann: «Sie wäre eine wundervolle First Lady gewesen.» +++

(06:57) +++ Mitt Romney hat seine Niederlage im Kampf ums Weiße Haus eingeräumt. Zugleich gratulierte der frühere Gouverneur von Massachusetts Amtsinhaber Barack Obama zur Wiederwahl. Er wünsche Präsident Obama Erfolg, sagte ein gefasster Romney in seinem Wahlkampfhauptquartier in Boston +++

(06:57) +++ Jetzt 203 Wahlmänner für Romney, 303 für Obama +++

(06:55) +++ Der gescheiterte republikanische US-Präsidentschaftskandidat Mitt Romney hat nach US-Medienberichten dem wiedergewählten Präsidenten Barack Obama zum Sieg gratuliert. Romney habe Obama angerufen, meldete unter anderem der TV-Sender CBS +++

(06:51) +++ Barack Obama hat sich bei seiner Wiederwahl sogar die Stimmen der reichsten US-Bezirke sichern können. In Loudoun County in Virginia, das mit 115 574 Dollar (90 000 Euro) das us-weit höchste Durchschnittseinkommen pro Haushalt hat, kam der Demokrat auf 51,6 Prozent +++

(06:49) +++ Der Wahlsieg von US-Präsident Barack Obama wird immer klarer. Der Demokrat sicherte sich auch den umkämpften Staat Virginia, wie der Fernsehsender CNN und die Zeitung «New York Times» berichteten. Auf Virginia entfallen 13 Wahlmännerstimmen +++

(06:16) +++ Obama hat bei seiner Wiederwahl im Bezirk mit dem höchsten Schwarzen-Anteil der USA fast 90 Prozent der Stimmen bekommen. Im Jefferson County im armen Südstaat Mississippi wählten 88,8 Prozent der Wähler Obama, nur 10,9 Prozent seinen Herausforderer Mitt Romney +++

(06:15) +++ Barack Obama hat nach Angaben mehrerer TV-Sender auch den Swing State Colorado gewonnen. Damit hätte er auch ohne Ohio die notwendige Mehrheit an Wahlmännerstimmen für eine zweite Amtszeit beisammen, berichteten die US-Fernsehsender +++

(06:05) +++ Die Bekanntgabe des Wahlsieges von US-Präsident Obama hat zu Jubelszenen vor dem Weißen Haus in Washington geführt. Mehrere Hundert begeisterte Schaulustige schwenkten US-Flaggen und Wahlplakate von Obama +++

(06:05) +++ Jetzt 201 Wahlmänner für Romney, 281 für Obama +++

(06:02) +++ Die beiden ärmsten Bezirke der USA haben bei der US-Präsidentenwahl klar für Amtsinhaber Barack Obama gestimmt. In Ziebach County in South Dakota, dem Kreis der USA mit der höchsten Armutsrate, wählten 58 Prozent den Demokraten. Im nicht weit entfernten Buffalo County stimmten 74 Prozent für Obama, 26 Prozent für seinen Herausforderer Mitt Romney - fast das gleiche Ergebnis wie vier Jahre zuvor +++

(05:52) +++ NBC: Romney erkennt Niederlage nicht an +++

(05:33) +++ New York jubelt: Nachdem die Fernsehsender CNN und Fox News Barack Obama zum Sieger erklärt hatten, brandeten Applaus und Jubelgeschrei am Times Square auf. +++

(05:31) +++ Jetzt 201 Wahlmänner für Romney, 274 für Obama +++

(05:26) +++ US-Präsident Barack Obama hat sich bei seinen Anhängern für die gewonnene Wahl bedankt. «Das passierte nur Euretwegen. Danke.», schrieb er am späten Dienstagabend (Ortszeit) per Twitter. Kurz danach schrieb er schlicht: «Vier weitere Jahre.» +++

(05:26) +++ Zehntausend bejubeln Obamas Sieg in Chicago. +++

(05:24) +++ Der frühere republikanische Präsidentschaftsbewerber Mike Huckabee hat seiner eigenen Partei eine «erbärmliche» Minderheitenpolitik vorgeworfen. «Das ist eine Gruppe, die eigentlich bei uns Konservativen sein müsste. Aber die Republikaner haben gehandelt, als könnten sie diese Wählergruppe ohnehin nicht gewinnen und es gar nicht versucht. Und deshalb haben sie sie auch nicht bekommen.» +++

(05:21) +++ NBC und Fox: Obama hat die US-Präsidentenwahl gewonnen +++

(05:19) +++ CNN: Obama gewinnt +++

(05:17) +++ NBC: Obama hat die US-Präsidentenwahl gewonnen +++