Washington (dpa) - Die US-Wahl ist entschieden. Barack Obama gewinnt überzeugend eine zweite Amtszeit. Sein republikanischer Herausforderer Romney räumt nach langem Zögern die Niederlage ein. Verfolgen Sie die Entwicklungen in den USA im Live-Ticker:

(08:01) +++ US-Präsident Barack Obama zum Abschluss seiner Rede: «Wir leben in dem großartigsten Land der Welt.» +++

(08:00) +++ «Keiner, der für dieses Land kämpft, soll jemals um einen Arbeitsplatz kämpfen müssen», versprach Obama vor seinen Anhängern. Aber auch der politische Alltag sei manchmal ein Kampf. «Demokratie in einem Land mit über 300 Millionen Menschen kann laut und chaotisch sein.» +++

(07:58) +++ Der wiedergewählte US-Präsident hob die Erfolge seiner ersten Amtszeit hervor. «Unsere Wirtschaft hat sich erholt. Das Jahrzehnt des Krieges ist vorbei.». +++

(07:57) +++ Obama bei seiner Siegesrede in Chicago: «Ob ich Eure Stimme verdient habe oder nicht, ich habe Euch zugehört. Ich habe von Euch gelernt. Und Ihr habt mich zu einem besseren Präsidenten gemacht.» +++

(07:52) +++ Die Spitzen der Europäischen Union haben Obama zu seiner Wiederwahl gratuliert. EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso und Ratschef Herman Van Rompuy bezeichneten die USA gemeinsam als «strategischen Schlüsselpartner». Sie hoffen auf eine noch engere Zusammenarbeit, insbesondere in der Sicherheits- und Wirtschaftspolitik, hieß es in der Erklärung. Barroso und Van Rompuy kündigten an, den wiedergewählten US-Präsidenten rasch treffen zu wollen. +++

(07:53) +++ Obama dankte seinen Unterstützern, die ihm im Wahlkampf begleitet haben. «Ihr seid das beste Kampagnenteam, das es je gegeben hat. Das Beste!. «Ihr seid eine Familie. Ihr tragt die Erinnerung mit Euch an die Geschichte, die wir zusammen gemacht haben.» Ohne diese Unterstützer wäre der Erfolg nicht möglich gewesen: «Ihr seid es gewesen, die mich emporgehoben haben.» +++

(07:51) +++ Obama kündigte an, mit seinem gescheiterten Herausforderer Romney sprechen zu wollen, um sich mit ihm über Wege auszutauschen, wie man das Land weiter voranbringen könne. Mit einer Liebeserklärung wandte sich der wiedergewählte Präsident an seine Ehefrau: «Michelle, ich habe Dich niemals mehr geliebt», sagte er vor seinen jubelnden Anhängern. Auch seine Töchter Sasha und Malia hob Obama hervor: Sie seien junge, intelligente und wunderschöne junge Frauen. +++

(07:45) +++ Die Ölpreise haben sich nahezu unbeeindruckt von der Wiederwahl des US-Präsidenten Barack Obama gezeigt. Lediglich zuvor erlittene Verluste konnten etwas eingedämmt werden. Ein Barrel (159 Liter) der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Dezember-Lieferung kostete am frühen Morgen 88,37 US-Dollar. +++

(07:43) +++ Der wiedergewählte US-Präsident Barack Obama hat sich von seinen Anhängern feiern lassen. «Ich möchte jedem US-Bürger danken, der an den Wahlen teilgenommen hat», sagte er in einem Konferenzzentrum seiner Heimatstadt Chicago. Er gratulierte seinem unterlegenen Kontrahenten Mitt Romney zu dem hart umkämpften Wahlkampf. +++

(07:39) +++ Der wiedergewählte US-Präsident Barack Obama hat sich von seinen Anhängern feiern lassen. Zu den Klängen von Stevie Wonder stand Obama gemeinsam mit Ehefrau Michelle und den beiden Töchtern auf der Bühne. Er genoss zunächst schweigend den Jubel. +++

(07:37) +++ Nach Auszählung von 49 der 50 US-Staaten und von Washington DC ergibt sich folgendes Zwischenergebnis der US-Präsidentschaftswahl: Barack Obama: 303 Wahlmännerstimmen, Mitt Romney: 206 Wahlmännerstimmen. Für den Wahlsieg sind mindestens 270 der 538 Wahlmännerstimmen erforderlich. Noch nicht ausgezählt ist 1 US-Staat (Florida). +++

(07:35) +++ Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen hat dem wiedergewählten US-Präsidenten Barack Obama gratuliert. Rasmussen betonte in einer Erklärung am Mittwochmorgen die für Frieden und Sicherheit wichtige «Verbindung zwischen Europa und Nordamerika». +++

(07:30) +++ Nach dem Wahlsieg von Barack Obama setzen die Palästinenser auf die Unterstützung des US-Präsidenten bei ihrem Streben nach einem eigenen Staat. «Wir hoffen, dass seine (Obamas) zweite Amtszeit eine Zeit des Friedens, der Stabilität und Demokratie sein wird, während derer die Zwei-Staaten-Lösung umgesetzt und Israel sich auf die Grenzen von 1967 zurückziehen wird», sagte der palästinensische Chefunterhändler Saeb Erekat dem Radiosender «Stimme Palästinas». +++

(07:24) +++ Wahlverlierer Romney: «Ich habe für das Amt kandidiert, weil ich besorgt um Amerika bin», sagte Romney in der Nacht zum Mittwoch. «Ich bete für den Erfolg des Präsidenten bei der Führung unserer Nation.» Die Wahl sei vorbei, «aber unsere Prinzipien haben weiter Bestand.» +++

(07:17) +++ US-Präsident Barack Obama hat bei seiner Wiederwahl bei Amerikanern asiatischer Abstammung deutlich gewonnen, dafür aber bei den jüngsten Wählern klar verloren. Nach einer von der «Washington Post» veröffentlichten Wählerbefragung stimmten am Dienstag 74 Prozent der Wähler mit asiatischen Wurzeln für Obama. +++

(07:17) +++ SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier hat nach der Wiederwahl von US-Präsident Barack Obama Europa aufgefordert, mehr für die transatlantischen Beziehungen zu tun. «Wir haben ein Interesse daran, dass die Europäer wichtig bleiben, deshalb müssen wir auch mehr investieren in diese Zusammenarbeit über den Atlantik hinweg», sagte Steinmeier im «Morgenmagazin» der ARD. +++

(07:06) +++ Auch in den Sozialen Netzwerken Facebook und Google+ ist die US-Präsidentenwahl ein großes Thema gewesen. Auf den Seiten der Kandidaten Barack Obama und Mitt Romney griffen mehrere Millionen Nutzer zu. Obama veröffentlichte auf Facebook ein Foto, das ihn in inniger Umarmung mit seiner Frau Michelle zeigt. Er schrieb «Vier weitere Jahre» und bekam innerhalb von zehn Minuten fast eine halbe Million «Gefällt mir»-Klicks. +++

(07:02) +++ Der gescheiterte republikanische Präsidentschaftskandidat Mitt Romney über seine Ehefrau Ann: «Sie wäre eine wundervolle First Lady gewesen.» +++

(06:57) +++ Mitt Romney hat seine Niederlage im Kampf ums Weiße Haus eingeräumt. Zugleich gratulierte der frühere Gouverneur von Massachusetts Amtsinhaber Barack Obama zur Wiederwahl. Er wünsche Präsident Obama Erfolg, sagte ein gefasster Romney in seinem Wahlkampfhauptquartier in Boston +++

(06:57) +++ Jetzt 203 Wahlmänner für Romney, 303 für Obama +++

(06:55) +++ Der gescheiterte republikanische US-Präsidentschaftskandidat Mitt Romney hat nach US-Medienberichten dem wiedergewählten Präsidenten Barack Obama zum Sieg gratuliert. Romney habe Obama angerufen, meldete unter anderem der TV-Sender CBS +++

(06:51) +++ Barack Obama hat sich bei seiner Wiederwahl sogar die Stimmen der reichsten US-Bezirke sichern können. In Loudoun County in Virginia, das mit 115 574 Dollar (90 000 Euro) das us-weit höchste Durchschnittseinkommen pro Haushalt hat, kam der Demokrat auf 51,6 Prozent +++

(06:49) +++ Der Wahlsieg von US-Präsident Barack Obama wird immer klarer. Der Demokrat sicherte sich auch den umkämpften Staat Virginia, wie der Fernsehsender CNN und die Zeitung «New York Times» berichteten. Auf Virginia entfallen 13 Wahlmännerstimmen +++

(06:16) +++ Obama hat bei seiner Wiederwahl im Bezirk mit dem höchsten Schwarzen-Anteil der USA fast 90 Prozent der Stimmen bekommen. Im Jefferson County im armen Südstaat Mississippi wählten 88,8 Prozent der Wähler Obama, nur 10,9 Prozent seinen Herausforderer Mitt Romney +++

(06:15) +++ Barack Obama hat nach Angaben mehrerer TV-Sender auch den Swing State Colorado gewonnen. Damit hätte er auch ohne Ohio die notwendige Mehrheit an Wahlmännerstimmen für eine zweite Amtszeit beisammen, berichteten die US-Fernsehsender +++

(06:05) +++ Die Bekanntgabe des Wahlsieges von US-Präsident Obama hat zu Jubelszenen vor dem Weißen Haus in Washington geführt. Mehrere Hundert begeisterte Schaulustige schwenkten US-Flaggen und Wahlplakate von Obama +++

(06:05) +++ Jetzt 201 Wahlmänner für Romney, 281 für Obama +++

(06:02) +++ Die beiden ärmsten Bezirke der USA haben bei der US-Präsidentenwahl klar für Amtsinhaber Barack Obama gestimmt. In Ziebach County in South Dakota, dem Kreis der USA mit der höchsten Armutsrate, wählten 58 Prozent den Demokraten. Im nicht weit entfernten Buffalo County stimmten 74 Prozent für Obama, 26 Prozent für seinen Herausforderer Mitt Romney - fast das gleiche Ergebnis wie vier Jahre zuvor +++

(05:52) +++ NBC: Romney erkennt Niederlage nicht an +++

(05:33) +++ New York jubelt: Nachdem die Fernsehsender CNN und Fox News Barack Obama zum Sieger erklärt hatten, brandeten Applaus und Jubelgeschrei am Times Square auf. +++

(05:31) +++ Jetzt 201 Wahlmänner für Romney, 274 für Obama +++

(05:26) +++ US-Präsident Barack Obama hat sich bei seinen Anhängern für die gewonnene Wahl bedankt. «Das passierte nur Euretwegen. Danke.», schrieb er am späten Dienstagabend (Ortszeit) per Twitter. Kurz danach schrieb er schlicht: «Vier weitere Jahre.» +++

(05:26) +++ Zehntausend bejubeln Obamas Sieg in Chicago. +++

(05:24) +++ Der frühere republikanische Präsidentschaftsbewerber Mike Huckabee hat seiner eigenen Partei eine «erbärmliche» Minderheitenpolitik vorgeworfen. «Das ist eine Gruppe, die eigentlich bei uns Konservativen sein müsste. Aber die Republikaner haben gehandelt, als könnten sie diese Wählergruppe ohnehin nicht gewinnen und es gar nicht versucht. Und deshalb haben sie sie auch nicht bekommen.» +++

(05:21) +++ NBC und Fox: Obama hat die US-Präsidentenwahl gewonnen +++

(05:19) +++ CNN: Obama gewinnt +++

(05:17) +++ NBC: Obama hat die US-Präsidentenwahl gewonnen +++