Washington (dpa) - Bei den US-Präsidentenwahlen haben die ersten Wahllokale geschlossen. Die Abstimmung endete um Mitternacht Mitteleuropäischer Zeit in ersten Wahlkreisen in den Bundesstaaten Indiana und Kentucky. In den alles entscheidendenden Swing States wird allerdings noch gewählt.

Es dürfte noch Stunden dauern, bis feststeht, ob Amtsinhaber Barack Obama oder Herausforderer Mitt Romney den Sieg davonträgt. Umfragen sagen übereinstimmend ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem Demokraten und dem Republikaner voraus. Die meisten Umfragen sehen Obama allerdings leicht im Vorteil.

Beide Kandidaten bereiteten sich auf eine lange Wahlnacht vor. Entscheidend ist, wie sie in den gut zehn Swing States mit ihren Wechselwählern abschneiden. Meinungsforscher sehen hier Obama im Vorteil. Zu den wichtigsten «Wechsel-Staaten» zählen Florida, Virginia, Ohio und Colorado.

Wegen der erwarteten knappen Ergebnisse sind auch nach Nachzählungen und Klagen nicht ausgeschlossen. Dies könnte das Ergebnis längere Zeit hinauszögern, im schlimmsten Fall um Tage oder Wochen.

Wahlberechtigt sind nach Angaben der Webseite statisticbrain.com 206 Millionen US-Bürger, 146 Millionen hatten sich als Wähler registrieren lassen. Bei der Wahl 2008 hätten 131 Millionen Amerikaner ihre Stimme abgegeben.

Obama bei Twitter

Bericht New York Times

Ohio-Ergebnisse bei National Polls

Florida-Ergebnisse bei National Polls

Video Obama Rede

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