Washington (dpa) - US-Präsident Barack Obama hat sich bei der US-Präsidentenwahl den hart umkämpften Staat Michigan gesichert. Das meldeten die Fernsehsender CNN und Fox News.

Es war erwartet worden, dass der Herausforderer Mitt Romney in dem nördlichen Industriestaat, in dem er geboren wurde, stärker abschneidet. Michigan ist der erste von etwa einem Dutzend sogenannter Swing States, der einem Kandidaten zugesprochen wurde. Das Rennen um die US-Präsidentschaft bleibt damit aber weiter offen.

Obama sicherte sich auch wie erwartet die Wahlmänner in den Staaten New York und New Jersey. Der Staat war vom Hurrikan «Sandy» stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Romney wiederum gewann eine Reihe von Staaten im Süden wie Texas und Louisiana und im Mittleren Westen hinzu. In Florida blieb es weiter bei einem Kopf-an-Kopf-Rennen.

Die Republikaner behalten unterdessen nach CNN-Hochrechnungen die Mehrheit der Sitze im US-Repräsentantenhaus. Sie hatten die Mehrheit bei den Kongresswahlen 2010 von den Demokraten übernommen und konnten damit wichtige Gesetzesvorhaben von Obama blockieren.