San Francisco (dpa) - Die Wähler in den US-Staaten Maryland und Maine haben sich am Dienstag für die Einführung der Homo-Ehe ausgesprochen. In den Bundesstaaten Colorado und Washington stimmten die Wähler der Legalisierung von Marihuana zu.

Neben den US-Präsidentschaftswahlen standen in 38 Staaten über 170 Volksentscheide an. Nach ersten Hochrechnungen lehnten die Wähler in Kalifornien die Abschaffung der Todesstrafe in dem Westküstenstaat ab.

«Die Wähler haben gesprochen und wir respektieren ihren Wunsch», sagte der Gouverneur von Colorado, John Hickenlooper, über die Marihuana-Abstimmung. Dem Sender CNN zufolge verwies er aber darauf, dass die Droge aus Sicht der Bundesbehörden in Washington D.C. weiterhin illegal ist. Auf staatlicher Ebene ist der Besitz kleiner Mengen des Rauschmittels für Konsumenten über 21 Jahren damit nun in Colorado und Washington möglich.

Mit der Anerkennung gleichgeschlechtlicher Ehen in Maryland und Maine ist die Homo-Ehe nun in acht US-Staaten erlaubt. US-Präsident Barack Obama hatte im vorigen Mai Homosexuellen, die heiraten wollen, seine Unterstützung ausgesprochen.

CNN-Bericht

Todesstrafe Referendum-Wortlaut