Köln/Düsseldorf/Mainz (dpa) - Bei wärmenden Sonnenstrahlen haben sich Tausende Karnevalisten in den rheinischen Hochburgen am Sonntag in die schönste Zeit des Jahres geschunkelt. Pünktlich um 11 Uhr 11 läuteten die Jecken in Köln und Düsseldorf die neue Karnevalssaison ein.

In Köln musste der im Zentrum gelegene Heumarkt wegen Überfüllung geschlossen werden. Weil der 11.11. in diesem Jahr auf einen Sonntag fiel und das Wetter so schön war, wurden Besucherrekorde in den Zentren des rheinischen Frohsinns erwartet. Bier und Sekt wurden wie im vergangenen Jahr in Köln und Düsseldorf in Plastikflaschen- und bechern ausgeschenkt.

In Düsseldorf erwachte der Obernarr Hoppeditz vor dem Rathaus und forderte die Einführung der griechischen Drachme in ganz Europa. «Och dat noch!» (Auch das noch) lautet das Motto des Karnevals in der Landeshauptstadt. In Köln wurde das Dreigestirn aus Prinz, Bauer und Jungfrau offiziell vorgestellt. In Mainz wurde das närrische Gesetz verlesen. Dort lautet das Motto für die neue Narrensaison nicht unpolitisch: «Der Rettungsschirm für Groß und Klein ist Fassenacht in Mainz am Rhein.» Auch in Berlin und ostdeutschen Bundesländern stürmten Narren vielerorts die Rathäuser.

Kölner Karneval

Düsseldorfer Karneval