Halle/Berlin (AFP) Der Leiter der Länder-Arbeitsgruppe zu einem möglichen neuen NPD-Verbotsverfahren, Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Stahlknecht (CDU), sieht ausreichende Belege für verfassungsfeindliche Aktivitäten der rechtsextremen Partei. Es sei "durch Einzelbelege der verschiedenen Bundesländer dargestellt, dass diese Partei außerhalb der Verfassung steht, dass sie Gewalt zur Durchsetzung politischer Ziele akzeptiert", sagte Stahlknecht am Wochenende dem MDR Sachsen-Anhalt. Er werde der Innenministerkonferenz vorschlagen, "ein NPD-Verbotsverfahren zu wagen".