Mainz (dpa) - Der Vorstoß von Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich zur Gründung eines weiteren Zentrums zur Extremismusbekämpfung stößt in Rheinland-Pfalz auf Kritik. Der Mainzer Innenminister Roger Lewentz warf Friedrich vor, in populistischen Aktionismus zu verfallen. Der dpa sagte Lewentz, er erwarte, dass sich Friedrich mit den Innenministern der Länder abstimmt. Der Bundesinnenminister lasse sich bei diesem komplexen Thema offensichtlich vom heraufziehenden Bundestagswahlkampf treiben.