Berlin (dpa) - Angesichts tausender offener Lehrstellen in Deutschland setzt das Handwerk verstärkt auf Auszubildende aus den europäischen Krisenländern. Handwerkspräsident Otto Kentzler sagte der «Saarbrücker Zeitung», man suche nach Wegen, Jugendlichen aus Spanien und Portugal eine Ausbildung in Deutschland ermöglichen zu können. Dort liege die Jugendarbeitslosigkeit bei 35 Prozent beziehungsweise sogar über 54 Prozent. Nach einer Umfrage des Zentralverbandes des Handwerks hat schon mehr als die Hälfte der Kammern Initiativen zur Anwerbung ausländischer Fachkräfte ergriffen.