Köln (AFP) Der Streit zwischen Bund und Ländern über das neue Abwehrzentrum gegen Extremismus gewinnt an Schärfe. Nordrhein-Westfalens Innenminister Ralf Jäger (SPD) warf Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) am Montag vor, mit der nicht abgesprochenen Eröffnung des Zentrums Wahlkampf zu betreiben. Friedrich habe einen "Überraschungscoup" versucht, "um da vielleicht auch im Rahmen des anstehenden Bundestagswahlkampfs zu punkten", sagte Jäger im Deutschlandfunk. "Das darf aber nicht die Motivation sein, es geht hier um die Sicherheit des Landes."