Stockholm (dpa) - Mit scharfen Sparmaßnahmen, dem Verkauf von Teilaktivitäten und neuen Bankkrediten will die angeschlagene Fluggesellschaft SAS das drohende Aus abwenden.

Wie das teilstaatliche Unternehmen am Montag in Stockholm ankündigte, sollen jeweils drei Milliarden schwedische Kronen (350 Mio Euro) jährlich durch Spareinschnitte und Verkäufe in die Kasse kommen. Den akuten Kapitalbedarf sollen Bankkredite über 3,5 Milliarden Kronen decken.

SAS fliegt seit mehreren Jahren mit Verlusten. Das Unternehmen will zudem 800 Stellen in der Verwaltung streichen.