Essen (AFP) Der zweitgrößte deutsche Energiekonzern RWE hat die Energiewende offenbar besser gemeistert als sein Konkurrent Eon. Nach dem Gewinneinbruch im vergangenen Jahr hob RWE seine Gewinnprognose für 2012 leicht an, wie das Essener Unternehmen am Mittwoch mitteilte. "Unsere Zwischenbilanz nach den ersten drei Quartalen des laufenden Geschäftsjahres kann sich sehen lassen", erklärte Vorstandschef Peter Terium in einem Brief an die Aktionäre. Die 2011 angefallenen Sonderbelastungen durch den Atomausstieg hätten sich 2012 nicht wiederholt. An seiner Prognose für 2013 halte RWE weiter fest.