Sassnitz (dpa) - Fischer haben im Seegebiet vor Rügen einen in der Ostsee nicht heimischen Mondfisch gefangen. Experten des Deutschen Meeresmuseums untersuchten das tote, rund 46 Zentimeter lange und 72 Zentimeter hohe Tier am Mittwoch und entnahmen Gewebeproben.

Es handele sich um einen außergewöhnlichen Fang, sagte der Fachbereichsleiter Wissenschaft, Timo Moritz, der dpa. Mondfische seien in der Ostsee «sehr selten» zu finden. Die bis zu drei Meter langen Tiere sind in tropischen und subtropischen Meeren heimisch. Das offenbar junge Exemplar sei vermutlich mit der Strömung in die Nord- und von dort in die Ostsee getrieben worden.