Berlin (AFP) Mehr als 220 Millionen Frauen in Entwicklungsländern können nicht verhüten, weil sie wegen Armut, sozialen Drucks und anhaltender Diskriminierung keine Möglichkeit der Familienplanung haben. Jährlich werden 80 Millionen Frauen deshalb ungewollt schwanger, 80.000 von ihnen sterben infolge der Schwangerschaft, wie aus dem am Mittwoch veröffentlichten Bericht des UN-Bevölkerungsfonds (UNFPA) 2012 hervorgeht. Darin fordert die Organisation mehr Hilfen für eine selbstbestimmte Familienplanung. Damit erhöhten sich auch die Entwicklungschancen armer Länder, hieß es.