Kopenhagen (dpa) - Die skandinavische Fluggesellschaft SAS verhandelt unter Hochdruck mit Gewerkschaften über einen Krisenplan gegen die drohende Insolvenz.

Die Nachrichtenagentur Ritzau berichtete am Sonntag unter Berufung auf Unternehmenskreise in Kopenhagen, dass die Konzernleitung Kompromissvorschläge der Pilotenvertretung zum verlangten Einkommensverzicht als «völlig unzureichend» zurückgewiesen hat.

Im weiteren Tagesverlauf müssen die Gewerkschaften sich endgültig zu dem vor knapp einer Woche vorgelegten Krisenplan erklären. Er sieht unter anderem Lohnkürzungen um 15 Prozent für die 15 000 SAS-Beschäftigten vor. Der SAS-Aufsichtsrat soll im Tagesverlauf zusammentreten und die Weichen in Richtung Sanierung oder Insolvenz stellen. Nach offiziell unbestätigten Medienangaben wird mit Entscheidungen erst am Sonntagabend gerechnet.

Mitteilung SAS zum Krisenplan, englisch