München (dpa) - Höhere Kosten und Investitionen in den Ausbau des Auslandsgeschäfts drücken den Gewinn von Deutschlands größtem Autovermieter Sixt. Der Umsatz stieg im dritten Quartal um 1,3 Prozent auf 428 Millionen Euro, der Gewinn sank aber um 8 Prozent auf 40,6 Millionen Euro vor Steuern.

Firmenchef Erich Sixt sagte am Montag: «Alles in allem haben wir nach neun Monaten ein mehr als ordentliches Ergebnis erwirtschaftet.» Für das Gesamtjahr 2012 stellte er einen höheren Umsatz und ein gutes Ergebnis in Aussicht. Vor allem das Geschäft in Westeuropa und in den USA wachse dynamisch. Sixt will bis 2015 die Rivalen Hertz, Avis und Europcar in Europa überholen.