Havanna/Mexiko-Stadt (dpa) - In der kubanischen Hauptstadt Havanna beginnen heute die offiziellen Friedensgespräche zwischen der kolumbianischen Regierung und den Rebellen der Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (Farc).

Nach fast 50 Jahren Krieg wollen die Konfliktparteien verhandeln, um der Gewalt in dem südamerikanischen Land eine Ende zu bereiten.

Die Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (Farc) bekämpfen seit 1964 den Staat. Der Konflikt hat bisher mehr als 200 000 Menschen das Leben gekostet. Der Friedensprozess war am 18. Oktober in Norwegen eröffnet worden. Ursprünglich sollten die Gespräche in Havanna bereits am vergangenen Donnerstag beginnen. Der Aufschub erfolgte, weil vor allem die Forderung der Farc nach mehr Bürgerbeteiligung noch ungeklärt war.