Dortmund (dpa) - Der Geschäftsführer von Borussia Dortmund, Hans-Joachim Watzke, hat in der Gewaltdebatte im Fußball die Anwesenheit der Justiz im Stadion vorgeschlagen.

Bei Risikospielen wie dem Derby gegen Schalke 04 sollten ein Staatsanwalt und ein Richter dabei sein, sagte Watzke während der Aktionärsversammlung des deutschen Meisters und Pokalsiegers in Dortmund. Randalierer könnten gleich eingesperrt werden. Dann komme der Betroffene in Erklärungsnot, wenn er morgens nicht zur Arbeit komme, statt wie üblich in seinem Umfeld aufzutreten, als wenn nichts geschehen wäre. «Wir können den Fußball nicht vom Rest der Welt abkoppeln», sagte Watzke. Dazu würden aber Politik und die Justiz gebraucht.