Rangun (dpa) - Die Polizei in Birma hat eine Protestkundgebung gegen ein chinesisches Kupferbergwerk mit Gewalt beendet und dabei mindestens 20 Menschen verletzt. Die Sicherheitskräfte rückten gegen hunderte Demonstranten vor, darunter laut Augenzeugen 50 Mönche. Rund 200 Menschen hatten ein Ultimatum zum Räumen des Bergwerk-Geländes rund 800 Kilomeer nordwestlich von der Hafenstadt Rangun verstreichen lassen. Nach ihren Angaben sind Anwohner in der Umgebung illegal von ihrem Land vertrieben worden. Das Bergwerk wird gemeinsam von einer militäreigenen Firma und einer chinesischen Firma betrieben.