München (AFP) Der Spiegel-Verlag will mit einem Sparkurs auf Umsatzrückgänge reagieren und schließt dabei einen Stellenabbau nicht aus. "Wir müssen sparen und die Kostenstrukturen so gestalten, dass die Spiegel-Gruppe trotz rückläufiger Umsätze solide Ergebnisse erwirtschaftet", sagte der Geschäftsführer des Verlags, Ove Saffe, der "Süddeutschen Zeitung" vom Donnerstag. Dazu gehöre auch, "dass wir den Personalaufwand reduzieren müssen." Bei der Fernsehtochter "Spiegel TV" seien deshalb bereits 40 von insgesamt 150 Stellen gestrichen worden.