Berlin (dpa) - Der frühere Präsident des Militärischen Abschirmdienstes, Karl-Heinz Brüsselbach, hat sich für die Aktenpanne im Fall der rechtsextremen Terrorzelle NSU entschuldigt. Er habe bereits im März erfahren, dass der MAD schon Mitte der 90er Jahre Kontakt zu dem späteren NSU-Terroristen Uwe Mundlos hatte, sagte Brüsselbach im NSU-Untersuchungsausschuss des Bundestages. Er habe das Verteidigungsministerium darüber informiert, nicht aber den Untersuchungsausschuss. Das bedaure er. Mundlos war schon während des Wehrdienstes mit seiner rechten Gesinnung aufgefallen.