Frankfurt/Main (dpa) - Der Ligaverband der 36 Fußball-Proficlubs hat die Anträge für die Mitgliederversammlung zum Thema Sicherheit veröffentlicht.

Über die 16 Anträge auf 37 Seiten, auf denen das umstrittene Konzept «Sicheres Stadionerlebnis» beschrieben wird, will die Deutsche Fußball Liga am 12. Dezember in Frankfurt/Main abstimmen lassen. Einige Clubs haben vorgeschlagen, diesen Tagesordnungspunkt auf das erste Quartal 2013 zu verschieben. Unter anderen hatte Hannovers Präsident Martin Kind kritisiert, dass der Zeitrahmen zu eng sei.

Die 16 Anträge sind auf der DFL-Homepage zu lesen. «Ziel dieser Anträge soll sein, dass die Möglichkeiten zur Täter-Ermittlung verbessert werden, damit Kollektivstrafen zukünftig reduziert werden, und dass vereinzelte sicherheitsrelevante Defizite verursachungsgerecht beseitigt sowie finanziert werden», heißt es in einer DFL-Mitteilung. Die Dachorganisation betonte, dass Änderungs- und Ergänzungsanträge jederzeit und noch in der Sitzung selbst gestellt werden könnten.

Die Veröffentlichung soll ein Schritt «zu einer weiteren Versachlichung der Diskussion beitragen». Das Sicherheitskonzept hatte heftige Diskussionen in der Fan-Szene ausgelöst. Am Dienstag und Mittwoch hatten Anhänger mit einer beeindruckenden Schweigeaktion in den Erst- und Zweitligastadien dagegen protestiert.

DFL-Mitteilung und Anträge