Buenos Aires (dpa) - In Buenos Aires hat ein neuer Prozess gegen 68 Militärs und Zivilisten wegen massiver Verstöße gegen die Menschenrechte während der letzten argentinischen Diktatur begonnen. Insgesamt werden den Angeklagten 789 Schwerverbrechen angelastet, darunter zahlreiche Morde, die in der berüchtigten Marine-Schule ESMA begangen wurden. Unter anderem geht es um die «Todesflüge», bei denen gefangene Oppositionelle betäubt aus Marineflugzeugen in den La-Plata-Fluss geworfen wurden.