Bremen (dpa) - Handarbeit ist wieder angesagt. Wie in den 70er Jahren trifft man sich zum Stricken, Häkeln oder Sticken. Der Bremer Lukas Stegemann verbindet diesen Trend mit einem anderem: Hörspielen. Er produziert Krimis, die Geschick mit Nadeln und Faden abverlangen.

Während die Detektive diverse Rätsel lösen, sticken die Zuhörer die Lösungswörter auf einem T-Shirt oder Jutebeutel nach. In den kommenden Tagen erscheint die zweite Folge. Als Stimmen mit dabei sind Bremens Ex-Bürgermeister Henning Scherf, der Sänger Flo Mega und die Band Kleinstadthelden.

Die Idee zu «Stick-n-Listen» kam ihm vor zwei Jahren, als er eine kaputte Hose flickte und dabei «Die drei ???» hörte. «Das passte gut zusammen», sagt der 26-Jährige. Wer vorher noch ein bisschen üben will, bekommt Tipps auf Stegemanns Homepage. Dort erklärt seine Oma in einem Video das Einmaleins des Stickens. ( http://dpaq.de/u5sIX)