Fort Meade (AFP) In der Voranhörung zum Prozess gegen den mutmaßlichen Wikileaks-Informanten Bradley Manning hat der Beschuldigte erstmals selbst das Wort ergriffen. Der 24-jährige Soldat schaute nervös und seine Stimme zitterte leicht, als er am Donnerstag in Fort Meade im US-Bundessstaat Maryland auf die Fragen seines Anwalts David Coombs zu seiner Untersuchungshaft antwortete. Manning sagte, kurz nach seiner Festnahme im Irak habe er nicht mehr telefonieren dürfen und sei zunehmend verzweifelt. "Ich begann, völlig aus dem Gleichgewicht zu geraten", schilderte er.