Hamburg (dpa) - Mehrere Energiekonzerne wollen laut einem Zeitungsbericht die als Stromfresser bekannte Nachtspeicherheizung wiederbeleben und zu einem wichtigen Instrument der Energiewende machen.

Der RWE-Konzern plane, sie mit moderner Regeltechnik auszustatten und als Energiespeicher für schwankende Strommengen aus Windkraftwerken zu nutzen.

Ein Praxistest mit 50 Wohnungen sei erfolgreich verlaufen, sagte der Technikchef der RWE-Effizienztochter, Norbert Verweyen, der «Financial Times Deutschland» (FTD/Dienstag). Auch der Konkurrent EnBW spielt laut dem Zeitungsbericht ein solches Modell durch.

Die Bundesregierung hatte jedoch bereits vor Monaten dementiert, dass das geplante Verbot der Wohnzimmer-Dinosaurier gekippt werden könnte, um die Heizungen als Speicher für überschüssigen Ökostrom zu nutzen. Nachtspeicherheizungen sollen bis 2020 in Deutschland ausgemustert werden.