Lausanne (SID) - Mit einer Vierjahressperre hat der Internationale Sportgerichtshof (CAS) die griechische Langstrecklerin Irini Kokkinariou bestraft. Diese Sanktion wurde ausgesprochen auf Antrag des Leichtathletik-Weltverbandes IAAF, dem die zweijährige Sperre durch den griechischen Verband in diesem Fall mit "erschwerenden Umständen" nicht ausreichte. Auch der CAS sah beim Abgleich mit den von 2009 bis 2011 im biologischen Pass der Athletin registrierten Werten "schlüssige Beweise für systematisches Doping und die wiederholte Verwendung von Blutdoping über einen längeren Zeitraum".

Die im Juli 2011 getestete Kokkinariou, 2011 Letzte des Hindernis-Vorlaufs bei der WM in Daegu/Südkorea, ist ab 28. Oktober 2015 wieder startberechtigt.