Lausanne (SID) - Der Wasserrohrbruch am Hauptsitz des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) in Lausanne hat einen Schaden von acht bis zwölf Millionen Euro verursacht. Das bestätigte eine IOC-Sprecherin. Bisher war man nach der Überflutung vom 10. November von einer geringeren Schadenshöhe ausgegangen.

Die Server-Räume im Zentralkeller waren stark betroffen, Internet- und Telefonanschluss lahmgelegt, als das Wasser teilweise zwei Meter hoch stieg. Rund 150 Mitarbeiter der Organisation wurden in ein anderes IOC-Gebäude in der Stadt verlegt. Die nahegelegene Fahrbahn musste für mehrere Stunden gesperrt werden. Über 100 Feuerwehrleute waren im Einsatz.

Laut IOC-Generaldirektor Christophe De Kepper wurden keine wichtigen historischen Dokumente zerstört, jedoch 20 bis 30 Prozent der Akten aus jüngerer Vergangenheit beschädigt.