Paris (AFP) Der französische Regierungschef Jean-Marc Ayrault hat im Streit um die Zukunft des Stahlwerks im lothringischen Florange den Verzicht auf eine vorübergehende Verstaatlichung verteidigt. Ein solcher Schritt hätte den französischen Steuerzahler "eine Milliarde Euro" gekostet, sagte Ayrault am Donnerstag im Sender RTL. Zugleich bekräftigte er, dass Industrieminister Arnaud Montebourg, der dem Stahlkonzern ArcelorMittal mit einer Verstaatlichung gedroht hatte, weiter in der Regierung bleiben werde. "Er ist da (in der Regierung), er bleibt da."