Frankfurt/Bonn (dpa) - Der Sprengsatz aus dem Bonner Hauptbahnhof war nach Informationen des Onlineportals faz.net «extrem gefährlich». Die Internet-Nachrichtenseite der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» (FAZ) berief sich dabei auf «hohe Behördenkreise».

Wäre die Bombe tatsächlich detoniert, hätte sie nach dieser Darstellung eine ähnlich verheerende Wirkung gehabt wie der Anschlag von Madrid 2004. Dabei waren 191 Menschen ums Leben gekommen.

Das Portal berichtet weiter, laut Sicherheitskreisen hätten sich in der Tasche mehrere Camping-Gaskartuschen, ein explosionsfähiges Pulver, ein Wecker und Batterien befunden. Das Fehlen eines Zünders wird von faz.net unter Hinweis auf die Behördenkreise damit erklärt, dass die Einsatzkräfte die verdächtige Tasche am Montag mit einer Wasserkanone beschossen hätten. Dabei sei der Zünder «in unzählige Teile zerrissen» worden. Die Ermittler gingen davon aus, dass die Taschenbombe eigentlich nicht im Bonner Hauptbahnhof, sondern vermutlich in einem Zug oder an einem anderen belebten Ort hätte deponiert werden sollen, berichtet faz.net.