Karlsruhe (dpa) - Die Bundesanwaltschaft hat Versäumnisse der Sicherheitsbehörden im Kampf gegen den Rechtsterrorismus eingeräumt. Vielleicht habe die Konzentration auf die Verhinderung islamistischer Anschläge dazu geführt, die rechtsterroristische Gefahr zu unterschätzen, so der stellvertretende Generalbundesanwalt Rainer Griesbaum. Mit Blick auf die Morde der Terrorzelle Nationalsozialistischer Untergrund sagte er: Die ermittlerische Fantasie habe nicht ausgereicht, eine solche furchtbare Tatserie rechtzeitig aufklären zu können.