Berlin (dpa) - Nach dem Raketentest Pjöngjangs hat das Auswärtige Amt den nordkoreanischen Botschafter einbestellt. Dem Diplomaten sei die Haltung der Bundesregierung zu dem völkerrechtswidrigen Raketenstart «unmissverständlich» klargemacht worden, teilte das Auswärtige Amt mit. Nordkorea sei auch durch die UN-Resolution 1874 jedweder Start ballistischer Raketen untersagt. Nordkorea habe die Spannungen in der Region auf unverantwortliche Weise verschärft, erklärte das Auswärtige Amt in Berlin.