Luxemburg (AFP) Das EU-Parlament muss für seine zwölf Plenartagungen weiter wie bisher zwischen Straßburg und Brüssel pendeln. Das Vorhaben des Parlaments, eine Sitzung in Straßburg zu streichen, ist unzulässig, wie der Europäische Gerichtshof (EuGH) in einem am Donnerstag verkündeten Urteil entschied. Frankreich hatte geklagt, weil das Parlament eine der viertägigen Plenartagungen im Oktober 2012 und 2013 in Straßburg gestrichen und eine zum Haushalt zweigeteilt hatte, um formal wieder auf das Ergebnis von zwölf Sitzungen in Straßburg zu kommen.