Straßburg (AFP) Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat Mazedonien im Zusammenhang mit der Entführung des Deutsch-Libanesen Khaled el Masri durch den US-Geheimdienst CIA zu einer Schmerzensgeldzahlung verurteilt. Die Straßburger Richter sahen es in dem Urteil vom Donnerstag als erwiesen an, dass die mazedonischen Behörden den heute 49-Jährigen an Sylvester 2003 festgenommen und drei Wochen später der CIA übergeben hatten. El Masri wurde anschließend von der CIA nach Afghanistan entführt und dort nach eigenem Bekunden gefoltert.