Frankfurt/Main (dpa) - In der Affäre um betrügerischen Handel mit CO2-Zertifikaten werfen Ermittler der Deutschen Bank nach Medienberichten Datenvernichtung in großem Stil vor. Nach einer ersten Razzia im Frühjahr 2010 hatten die Behörden Dokumente rund um 40 Beschäftigte angefordert. Geklärt werden sollte, inwieweit der Konzern an einem Umsatzsteuerkarussell beteiligt war. Nach der jüngsten Razzia berichtet der «Spiegel» nun unter Berufung auf die Frankfurter Generalstaatsanwaltschaft, das Material sei verzögert und unvollständig geliefert worden. 20 000 E-Mails seien gelöscht worden.