Frankfurt/Main (dpa) - In der Affäre um betrügerischen Handel mit CO2-Zertifikaten werfen Ermittler der Deutschen Bank Medienberichten zufolge Datenvernichtung in großem Stil vor.

Nach einer ersten Razzia im Frühjahr 2010 hatten die Behörden umfangreiche Dokumente rund um 40 Beschäftigte angefordert, um zu klären, inwieweit der Konzern an einem Umsatzsteuerkarussell beteiligt war. Nach der Razzia in der vergangenen Woche berichtet der «Spiegel» nun unter Berufung auf die Frankfurter Generalstaatsanwaltschaft, das Material sei verzögert und unvollständig geliefert worden. 20 000 E-Mails seien gelöscht worden, von neun Mitarbeitern seien überhaupt keine Mails geliefert worden. Am Samstag hatten auch die «Bild»-Zeitung und die «Süddeutsche Zeitung» über den Vorwurf der Datenvernichtung berichtet.

«Spiegel» zu Steuerermittlungen

Interview Fitschen «Bild»-Zeitung

Interview Fitschen «Handelsblatt»

Mitteilung Generalstaatsanwaltschaft 12.12.12

Mitteilung Deutsche Bank zu Ermittlungen