Tokio (dpa) - Japan steht nach den Wahlen zum Unterhaus vor einem Regierungswechsel. Die oppositionelle Liberaldemokratische Partei LDP des rechtskonservativen Ex-Premiers Shinzo Abe habe eine Mehrheit von rund 300 der 480 Sitze gewonnen, berichteten japanische Fernsehsender auf der Grundlage von Wahlprognosen. Die Demokratische Partei DPJ des amtierenden Premiers Yoshihiko Noda erlitt wie erwartet eine katastrophale Niederlage. Viele Japaner nehmen ihr übel, dass sie die Hoffnungen auf einen politischen Neuanfang nicht erfüllt hat.