Kairo (dpa) - Ägyptische Menschen- und Bürgerrechtler haben wegen zahlreicher Verstöße gegen das Wahlrecht eine Wiederholung der ersten Runde des Verfassungsreferendums gefordert. Acht Gruppen beklagten bei einer im Fernsehen übertragenen Pressekonferenz, dass Wähler mit religiöser Propaganda behelligt und Beobachter am Betreten der Wahllokale gehindert worden seien. Bei der ersten von zwei Runden hatte es nach Prognosen eine knappe Mehrheit für den Entwurf gegeben. Die Opposition befürchtet eine Islamisierung Ägyptens.